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Ein international agierendes Chemieunternehmen beauftragte uns aufgrund
seiner überdurchschnittlich hohen Kosten im Bereich der Logistik – speziell
im Bereich Materials Handling – eine Beratung in Bezug auf die Prozessanalyse
mit dem Ziel der Kostensenkung und Optimierung der logistischen Kette
durchzuführen. Die Beratung erfolgte in Phasen, die im Folgenden beschrieben
sind:
In der Phase I wurden die Basisdaten für eine
Schwachstellenanalyse ermittelt. Mit der Ergebnispräsentation ist die Phase I
abgeschlossen.
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Es wurden die Haupt- und Nebenprozesse des Material-
und Informationsflusses anhand von Interviews und der vorhandenen
Dokumentation überprüft, analysiert und in Form von beschriebenen und
grafischen Abläufen im Ist-Zustand grob dargestellt.
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Es wurden die Geschäftsprozesse auf Abweichungen von
gesetzlichen Vorgaben, konzerninternen Richtlinien sowie Schwachstellen
überprüft.
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Es wurden anhand eines logistischen Kennzahlen-Modells
auf Basis der Informationen aus den Interviews und von Informationsabfragen
aus dem SAP-System die eventuellen Schwachstellen einschließlich des
resultierenden Handlungsbedarfes aufgezeigt.
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Für die eventuelle Korrektur „fehlerhafter Prozesse“
und die Optimierung wurden Lösungsansätze aufgezeigt. Es wurde außerdem auf
mangelnde Konformität mit gesetzlichen Grundlagen hingewiesen.
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Bei dem dargestellten Optimierungsansatz wurden
Hinweise auf Redundanzen, fehlende Prozesse und Schnittstellen sowie
Kosteneinsparungspotentiale (z.B. Materialeinsparung, Zeitersparnis,
Personaleinsatz) aufgezeigt.
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Aufgrund der ermittelten Unternehmenskennzahlen wurde
der Handlungsbedarf in den jeweiligen Bereichen und Geschäftsprozessen
aufgezeigt.
Inhalt der Phase II war, nach erfolgreichem
Abschluss der Phase I, die Verabschiedung der definierten
Bemessungskennzahlen, deren Bewertungsregeln und der von dem Auftragnehmer
vorgeschlagenen Teilprojekte. Das Re-Engineering der Ablauforganisation und der
Geschäftsprozesse wurde in einzelnen Teilprojekten durchgeführt. Im
Wesentlichen bestand die Phase II aus der Erarbeitung der Umsetzungsstrategie
und der Konzepte der in Phase I aufgezeigten Potentiale, wobei für jedes
definierte Teilprojekt in Abhängigkeit der zu verbessernden
Bemessungskennzahl ein verbindlicher Projektplan erstellt wurde. Der
Projektplan beinhaltete die durchzuführenden Aktivitäten, die dafür
vorgesehenen Ressourcen und den geplanten Zeitraum. Die Phase II galt für
jedes Teilprojekt im Einzelnen und beinhaltete:
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Teilprojektstruktur
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Projektplan (in MS-Projekt)
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Zielgröße der Kosteneinsparung
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Die Dokumentation des Soll-Prozesses und der damit
verbundenen Arbeitsanweisungen.
Die Phase III umfasste im Wesentlichen die
Umsetzung der einzelnen Teilprojekte und beinhaltete die Realisierung der in
Phase II beschriebenen Aufgaben, die Dokumentation der Ergebnisse und die
Abnahme der einzelnen Teilprojekte.
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